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Johann-Friedrich Luy studierte Elektrotechnik an der Technischen Universität
München und promovierte 1988 bei Prof. Dr. Wolfgang Harth über das Thema
"Herstellung und Untersuchung von W-Band Lawinenlaufzeitdioden aus Silizium MBE
Material".
Von 1989 bis 1995 erarbeitete er in der Daimler-Benz Forschung in Ulm
Höchstfrequenz-Bauelemente auf Silizium und Silizium-Germanium Basis wie
Schottky-Dioden, Impatt-Dioden und Hetero-Bipolar-Transistoren.
Im Jahr 1996 übernahm er die Leitung der Abteilung Mikrowellen-Technik mit
Schwerpunkten auf den Gebieten der Radar-Sensorik, digitalen
Empfänger-Architekturen und der Entwicklung der Integrationstechnik SIMMWIC. Ab
dem Jahr 2000 kamen dann Themen aus dem Bereich der Antennentechnik und der
Funk-Systeme hinzu.
Im Jahr 2004 übernahm er das strategische Projekt "Inline Inspection" und
entwickelte mit einer Projekt-Gruppe Telematik-Prüfsysteme, die heute im Daimler
Konzern weltweit Standard in den Produktionswerken sind.
Seit 2006 leitet er die Qualitäts-Analyse der Daimler AG mit den Themen
Daten-Analyse incl. Frühwarn-Methoden und Ursachenanalysen sowie Prognosen,
Information-Mining incl. Automatischen Internet-Analysen, und das Quality
Engineering mit der Entwicklung elektronischer Prüfsysteme für Telematik- und
Fahrerassistenzsystem-Funktionen, Hochvolt-Batterie-Befundung und Analytik.
Johann-Friedrich Luy hat über 50 Veröffentlichungen in referierten Journals
verfasst und ist IEEE Fellow. Seit 2007 ist er Honorar-Professor an der TU
München.
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